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DonaldDaters war "offen für alle"

Große Verwirrung um eine Dating-Plattform für Trump-Anhänger

Die Singlebörse "DonaldDaters" sollte "offen für jeden" sein. Angesichts der Sicherheitspanne, die gleich nach dem Start für Aufsehen sorgte, bekam das Motto der Plattform aber noch einmal eine ganz andere Bedeutung. Aufgrund einer Sicherheitslücke war die Nutzerdatenbank von DonaldDaters nämlich offen im Internet zugänglich. Dazu gehörten offenbar auch sensible Daten wie Klarnamen, Sicherheitstokens sowie private Nachrichten, berichtet TechCrunch. Mit den Tokens können Dritte die Kontrolle über das Nutzerkonto übernehmen.

DonaldDaters richtet sich nach eigenen Angaben an konservative Singles. So lautet der Slogan "Make America Date again!", eine Abwandlung des Wahlkampfslogans des derzeitigen US-Präsidenten. Am ersten Tag nach dem Start hätten sich rund 1.600 User angemeldet.

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Die Lücke wurde von einem Experten erkannt und anschließend bestätigt. Allerdings wird nicht ausgeschlossen, dass es sich um eine Art Falle gehandelt haben könnte, um Trump-Anhänger bloßzustellen. Offenbar seien die Dating-Funktionen nicht besonders brauchbar gewesen - zudem war die Plattform voller Fehler. Gegründet haben soll die Dating-Plattform jedoch die frühere Assistentin des republikanischen Senators Marco Rubio. Bislang hat Emily Moreno sich zum missglückten Start von DonaldDaters noch nicht geäußert.

Jan Treber

Quelle: "teleschau - der mediendienst"

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