Games

Machen Videospiele süchtig? US-Games-Verband widerspricht Urteil der WHO

Erst kürzlich hat der Weltgesundheitsverband WHO für eine Kontroverse gesorgt, indem er ankündigte, "Videospielsucht" in seinen Katalog anerkannter Krankheitsbilder für 2018 aufzunehmen. Jetzt hat sich der US-amerikanische Games-Branchen-Verband ESA ("Entertainment Software Association") zu Wort gemeldet und erwartungsgemäß gegen die Entscheidung der WHO ausgesprochen.

In einem offenen Brief wirft man der Organisation vor, sehr wohl zu wissen, dass "gesunder Menschenverstand und objektive Nachforschungen" beweisen würden, dass Videospiele kein Suchtverhalten provozieren. Sie auf eine Stufe mit echten psychischen Störungen wie Depressionen oder Sozialphobie zu stellen, würde diese realen Krankheiten trivialisieren, so die Argumentation der Industrie-Lobby. Darum empfiehlt man der WHO, die Entscheidung rückgängig zu machen.

teleschau - der mediendienst

Quelle: "teleschau - der mediendienst"


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