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Oberberg Bundeskartellamt verhängt Bußgelder gegen Edelstahlunternehmen

Sechs deutsche Edelstahlwerke sollen Geldbußen von rund 205 Millionen Euro zahlen, weil sie Preise abgesprochen und wettbewerblich sensible Informationen ausgetauscht haben. Darunter auch drei Unternehmen aus dem Oberbergischen. Das Bundeskartellamt hat die ersten Bußgelder jetzt verhängt.


Im Bergischen sind die Dörrenberg GmbH in Engelskirchen, die Kind und Co Werke in Wiehl und Schmidt und Clemens aus Lindlar betroffen. In einer ersten Reaktion heißt es bei Schmidt und Clemens, die Ermittlungen hätten im Kern Geschäftsfelder der ehemaligen Tochtergesellschaft S&C Märker betroffen.

 

Die genannten Geschäftsführer seien schon seit vielen Jahren nicht mehr im Unternehmen. Das Bundeskartellamt hat Schmidt und Clemens angeboten, das Verfahren gegen Zahlung eines einstelligen Millionenbetrags einvernehmlich zu beenden.

 

Man habe die Behörde bei der Aufklärung des Sachverhalts unterstützt, auch wenn man nicht sehe, inwieweit die ehemalige Tochtergesellschaft von irgendwelchen Absprachen überhaupt hätte profitieren können, heißt es vom Lindlarer Unternehmen.

 

Die Kind und Co Werke aus Wiehl wollen keine Stellungnahme abgeben. (12.07.2018)


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