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Köln Raserprozess geplatzt - Schöffe befangen

Die Neuauflage des Prozesses um die beiden Raser von Köln-Deutz ist vorerst geplatzt. Der Prozess ist bis nächsten Mittwoch ausgesetzt. Am Montag hat sich herausgestellt, dass einer der Schöffen befangen ist.


Der Schöffe hatte während der Verhandlung erklärt, er sei früher im Umfeld der Raserszene aktiv gewesen. Er sagte außerdem, dass er mit einem der Angeklagten einen gemeinsamen Freund habe. Wie es jetzt weitergeht, ist offen. Möglich ist, dass Befangenheitsanträge gestellt werden. Dann müsste der Prozess komplett neu angesetzt werden.

 

Seit Montag sollte es vor dem Kölner Landgericht noch einmal um die Bewährungsstrafen der beiden Angeklagten von zwei Jahren bzw. 21 Monaten gehen. Die Staatsanwaltschaft hatte nach dem ersten Prozess Berufung eingelegt, weil sie eine Strafe auf Bewährung als zu mild empfunden hatte. (06.12.17)


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